Margarethe Pfeiffer

Margarethe Gerth Pfeiffer, die Tochter von Otto Pfeiffer, hat im Leben ihres Vaters eine wichtige Rolle gespielt.

Von: Werner Gerth - Enkel von Otto Pfeiffer

Margarethe Gerth Pfeiffer, die Tochter von Otto Pfeiffer, hat im Leben ihres Vaters eine wichtige Rolle gespielt.
Von: Werner Gerth - Enkel von Otto Pfeiffer

Margarethe Pfeiffer wurde am 5. Dezember 1910 in Wien geboren. Kurze Zeit nach Ihrer Geburt siedelte die Familie um nach Haida, heute Novy Bor in der Tjechei. In Haida begann Otto Pfeiffer eine Werkstatt wo Kristal gemacht wurde und er bemalte die Vasen. In dieser Gegend wuchs die junge Margarethe auf. Sie ging hier zur Schule und hatte noch zwei Brüder Willy und Walter. Als sie 18 Jahre Alt war machte sie das Abitur und wollte studieren. Sie hat Ihr Vaters Kunst immer sehr bewundert und Ihm assistiert.
In 1928 ging die junge Margarethe an der Universität in Prag, um dort Deutsche Sprache und Literatur zu studieren. Margarethe genoss die Prager Zeit, hatte viele Freunde. Ziemlich schnell kam ein Angebot von einem Gymnasium in Prag, ob sie vielleicht in Deutscher Sprache Unterricht geben wollte und Sie hat es angenommen.
In 1930 hatte Otto Pfeiffer eine Ausstellung in Prag. Margarethe hat Ihm assistiert mit der ganze Organisation. Otto Pfeiffer wollte sich nur mit seiner Malerei beschäftigen, und Margarethe bemerkte jetzt erst, wie viel Arbeit es ist. Margarethe's Einsatz hat geholfen um die Ausstellung zu ein grosser Erfolg zu machen. Sogar den Präsident Tomáš Garrigue Masaryk, besuchte die Ausstellung und kaufte einige Gemälde. Margarethe genoss den Erfolg.
Als Otto Pfeiffer ihr dann erzählte, dass die Austellungen der er selbst organisiert hatte, wenig erfolgreich waren, traf Margarethe eine Entscheidung, die den Rest Ihres Lebens bestimmen würde. Sie beschloss ihr Studium an der Universität von Prag zu beenden und sich der Kunst ihres Vaters zu widmen.
Es folgten viele Ausstellungen in der Tsjechei, Deutschland, Frankreich und Holland ........... Wir schreiben dass Jahr 1938. Margarethe hatte in dem bekannten Victoria Hotel in Amsterdam eine Ausstellung organisiert. Da begegnete sie dem Holländischen Kunstmaler Henk Gerth, der von der Kunst Otto Pffeiffers begeistert war. Margarethe verliebte sich und 1943 heiratete sie Ihn in Amsterdam. Dass hatte zur Folge dass Margarethe Ihr weiteres Leben in Amsterdam verbringen sollte. Es wurde Sohn Werner geboren, im Jahre 1944.
Nach dem Krieg besuchte Margarethe Ihren Vater regelmässig. Aber nicht mehr in der Tjechei sondern in Frankreich, wo Otto Pfeiffer sich nach dem Krieg in Lemberg, nahe Bitche, niedergelassen hatte. Als Otto Pfeiffer in 1955 durch ein Unfall starb, war dass eine der schwersten Ereignissen in ihrem Leben. Sie beschloss jetzt in einer anderen Weise die Arbeiten ihres Vaters weiter zu unterstützen.
Sie nam Kontakt auf mit dem Bürgermeister in Freusburg, ob es nicht möglich wäre für die Arbeiten ihres Vaters ein Museum zu Gründen. Die Grossmutter Otto Pfeiffer war eine geborene Stracke und Freusburgerin. Das war noch ein langer Weg, bis es so weit war; aber am 1. juni 1996 wurden die Türen des Otto Pfeiffer Museums geöffnet! Ihr Lebenswerk war in Erfüllung gegangen. Margarethe Pfeiffer starb im Alter von 96 Jahre am 4. Mai 2006 in Amsterdam.
Eine weiterer Wunsch Margarethe war es dass es, dass es ein Buch über die Arbeiten Ihres Vaters geben sollte. Kurz nach Ihrem Tode ging auch dieser Wunsch in Erfüllung.
Sohn Werner und seine Frau Marie-Jeanne Isabelle machen die Arbeit weiter und haben wieder viele Werke Otto Pfeiffer ankaufen können und einige dem Otto Pfeiffer Museum geschenkt.


 

 

Buch

Erste Ausgabe "Sein Leben und seine Werke". Seine bekanntesten Werke sind in diesem Buch zu sehen. Auf Anfrage zu bestellen:

wernergerth@hotmail.com



 

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